Archive for the ‘Koh Yao Noi’ Category

6 Tage.

Monday, June 25th, 2007

Montag Abend um halb sieben stürmt Heio in die Wohnung, wo ich bereits auf gepackten Rucksäcken sitze, um mit ihm kurz darauf direkt zum Flughafen zu fahren. Gegen null Uhr landen wir in Bangkok. Um die Nacht bis zum Weiterflug zu überbrücken, sind wir dort ins Hotel am Flughafen einquartiert. Nach einem Bier in kühlster Hotel-Lobby und ein zwei obligatorischen Zigaretten draußen in tropischer Hitze, fallen wir ins Bett. Morgens dann stehen wir zwischen Backpackern, Familien und Geschäftsreisenden erneut am Flughafen, auf dem Weg nach Phuket. Auffällig: So heiß es draußen ist, so eiskalt ist es im Flughafen. Manche werden so sicher schon vor Ankunft am Urlaubsort krank. Den Teil den wir im Landeanflug von der Insel erblicken, sieht von oben ganz und gar verwunschen und wenig bebaut aus. Flüsse schlängeln sich durch die dunkelgrün bewaldete Gegend, bei näherem hinsehen sind es Mangroven, gleich dahinter beginnt das tiefblaue Meer. Aufgesetzt, fahren wir mit der Fähre (ein holziges Long-Tail Boot, dass neben einer großen Auswahl an Essen und zwei Mopeds vornehmlich Einheimische transportiert; man kennt sich…) von Bang Rong zu unserer Insel Koh Yao Noi, gelegen rechts von Phuket, in der Andaman Sea. Wir sind die einzigen Ausländer weit und breit, es ist Regenzeit und somit keine Saison. Chinesisch hilft hier nicht weiter, wir gestikulieren, sprechen Englisch oder grinsen einfach. Im Resort angekommen, geniessen wir die Ruhe. Bei nur fünfzehn Bungalows zerstreuen sich die Anwesenden auf dem großen Areal, so dass außer permanentem summen von Insekten und zwitschernden Vögeln nichts außer dem Meer zu hören ist. So schön. Gleich am ersten Tag schließen wir uns einer Familie aus Kalifornien an, die ein Boot nach Koh Hong gechartert hat, eine der vielen Inseln unweit von uns, auf die wir jeden Tag blicken. So knattern wir mit dem Long-Tail Boot durchs türkisfarbene Meer, vorbei an hohen Felsformationen und Vogelnestern, alles flattert und ist in Bewegung. Gestoppt wird in der Lagune besagter Insel, wo wir schnorcheln und die Schönheit bestaunen. Immer wieder kommen Gedanken an die Philippinen auf, wegen der ähnlichen Natur und Farben. Fische und gesunde Korallenriffe sehen wir hier aber leider nicht so viele. An Tag drei sind wir wieder per Boot unterwegs - bestes Fortbewegungsmittel - hin zur Egg-Island. Schnorcheln, essen, schlafen. Und von vorne. Am vierten Tag hat uns die Sonne in ihrer Hand, wir sind rosa, fahren deshalb per Motorroller über unsere Insel. Nach vier Stunden Fahrt werden wir übermütig und versuchen einen Weg zu einem anderen versteckten Resort zu fahren, der ausdrücklich nur via Boot über die Bucht angesteuert wird. Trotzdem zeigt ein Wegweiser: Andere haben es auch dorthin geschafft. Flinke Thais überholen uns frech auf ihren Rollern. Nachdem wir zwei Mal an einem Hang mit fast zwanzig Prozent Gefälle gefährlich ins rutschen - und schreien - geraten, kehren wir doch um. Samstag fahren wir noch einmal, diesmal alleine, mit einem Boot Richtung Festland. Stops machen wir an Chicken Island, Border Island und zuletzt am Festland in Rai Lay. Bekannt für Partys und seine riesigen Felsen die von Mutigen beklettert werden. Wir trinken Kaffee in der Traumbucht mit Blick aufs Meer. Es ist schwer vorstellbar, dass dieser Ort vom Tsunami total verwüstet war. Nur die Baustellen erinnern daran. Gestern Nacht um halbzwei kamen wir zu Hause wieder an. Der Urlaub tat so gut. Wenn wir zwei Schwämme sind, so sind wir jetzt vollgesogen mit Farben, Blau (das Meer) und Grün (Bäume) und bereit für die nächste Etappe. Und sie hat bereits begonnen. Es ist heiss. Es ist so heiss, dass ich heute, gleich am ersten Tag zurück in der Stadt Ventilatoren kaufen wollte. Ausverkauft, ich warte zwei Tage. Also verläuft die Vorbereitung auf die zwei noch ausstehenden Chinesisch Tests (Hören, Sprechen) in einer “heissen Phase”. Die Wohnung glüht, während ich schreibe. Hoffentlich seid ihr alle wohl auf. Grüße an Felix an dieser Stelle, der seit einer Woche, gar nicht so weit weg, in Australien tourt. Achtung in den Wellen, Surf-Man. Küsse, besos, unos varios y hasta pronto, Viola und Heio

Ferry back to Phuket

Sunday, June 24th, 2007

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Wochenend Urlauber

Saturday, June 23rd, 2007

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Boat detail

Saturday, June 23rd, 2007

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Studying

Saturday, June 23rd, 2007

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Lunch

Friday, June 22nd, 2007

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Main street, Koh Yao Noi

Friday, June 22nd, 2007

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Tired Mr. Bean

Thursday, June 21st, 2007

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Side view

Thursday, June 21st, 2007

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Buying fish

Thursday, June 21st, 2007

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