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June 16th, 2009

Side

June 16th, 2009

7th month

The holidaymaker

June 2nd, 2009

Heios parents in Shanghai … sometime in October

Im Wandel.

May 13th, 2009

Unsere Stadt, die Stadt des Wandels. Die immerwährende Geräuschkulisse der Baustellen ist überall präsent. Beispielsweise wird unser Haus nach wie vor saniert. Seit nunmehr acht Monaten. Kurioserweise animiert das unsere Nachbarn ebenfalls zu renovieren. Frei nach dem Motto “Wo bereits Dreck ist …” und Recht haben sie. Es vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht mit meinem Bauch an einer Leiter vorbeiquetsche oder mitten in einer Wolke Feinstaub stehe. Auch unser netter Nachbar, vielleicht erinnert sich noch jemand an den aufdringlichen Herrn, der mich letztes Jahr rund um die Uhr auf Wasserschäden aufmerksam machte, ist jetzt dazu übergegangen, uns jenen Schaden in Lautstärke “zurückzuzahlen”. Seit gestern wird ununterbrochen gebohrt, geflext und gehämmert. Wochen zuvor war es die Nachbarwohnung aus der ohrenbetäubender Krach drang, in die nun ein junges Mädchen eingezogen ist, welches ich immer nur im Pyjama sehe. (Ob sie wohl je das Haus verlässt?). Nachts wiederum hören wir den Baustellenlärm auf der Kreuzung unten vor unserem Haus. Nachdem unsere Straße, die Wukang Road komplett aufgerissen, frisch geteert und mit einem neuem Fussweg versehen wurde, werden nun auch die umliegenden Straßen in die Rundumerneuerung mit einbezogen. So auch besagte Kreuzung. Die bevorzugte Arbeitszeit beginnt um zehn Uhr abends, gearbeitet wird bis in die frühen Morgenstunden, erst gegen drei vier Uhr kehrt Ruhe ein. Anschließend ist nur noch ein nicht enden wollendes Schippen zu vernehmen, der Klang vieler emsiger Schaufeln, im Kampf gegen den Schutt. Am vergangenen Wochenende legte ich Heio meine Theorie hierzu dar, dass China, ein Land, das nicht eben für seine rechtsstaatlichen Prinzipien bekannt ist, doch eine klare Richtung einschlage. Es passt alles wie ein fein geordnetes Puzzle zusammen. Staatsbesitz, Enteignungen, geringe bis gar nicht vorhandene Persönlichkeitsrechte - wen interessiert da die Nachtruhe der Anwohner? Wir kamen an den Punkt, dass Heio die Situation der geplagten Autofahrer vertrat, schließlich verbringt er täglich mindestens zwei Stunden in ihm, die tagsüber mehr unter gesperrten Kreuzungen zu leiden hätten und ich die Position der Anwohner einnahm, die ihren Schlaf bräuchten. Auf der anderen Seite: Wer jemals ein Bauvorhaben im Ausmaße eines hamburgischen Stadtteils gesehen hat, in welchem innerhalb eines halben Jahres mehrere gigantische Hochstraßen, eine Transrapidstrecke und alle weiteren Anbindungen zum Flughafen für Inlandsflüge gebaut werden, der weiss, dass sich hier der einzelne der Masse unterordnet (sich unterzuordnen hat). Alles für die Expo 2010. Die Stadt soll gut aussehen, in glänzendem Licht erstrahlen. Zusätzlich wird etwa jedes dritte Haus saniert. Wie auch immer. Wir fanden uns letztendlich verwöhnt. Wir kommen aus einem Land, wohlgeordnet und quadratisch in jeder Hinsicht, das so viele Einwohner hat wie die Provinz Sichuan die wir neulich besuchten. Was wissen wir schon von dem Drang der Menschen, die sich Modernität wünschen, da wir bereits alles haben? China hat sich den Fortschritt auf die Fahnen geschrieben und dieser wird, koste es was es wolle, durchgesetzt. Es stimmt uns nachdenklich, ja, und doch schwingt große Bewunderung mit. Nur unser Baby, so meine Sorge, könnte traumatisiert aus dieser Schwangerschaft hervorgehen. In einem Buch las ich neulich, dass es bewiesen sei, dass Babys sich durch Geräusche die während ihrer Zeit im Bauch vorherrschten nach der Geburt wieder beruhigen würden. Was mache ich nun also, wenn unser Baby nach Baulärm verlangen sollte, um einschlafen zu können? In diesem Sinne muss ich wohl hoffen, dass der Fortschritt lange andauern wird! Kurz vorm 7. Monat, sorge ich momentan in erster Linie für mein Wohlbefinden. Mit zunehmendem Bauchumfang habe ich angefangen Kontakt zu anderen Schwangeren aufzunehmen. Hierzu gehe ich seit kurzem zwei Mal die Woche zum Schwangerschafts-Yoga und heute erstmalig zum Aqua-Aerobic. Es ist witzig die vielen Frauen mit ihren kugeligen Bäuchen auf einem Haufen zu sehen, von außen betrachtet müssen wir aussehen, als kämen wir von einem anderen Stern. Arbeit und Projekte stehen hinten an, Ruhephasen haben Vorrang. Die Liste der Wehwehchen die mit der körperlichen Veränderung einhergehen will ich gar nicht erst anfangen zu schreiben … insofern ist es toll einfach nur die Füsse hochzulegen und sich des Luxus der Freizeit zu erfreuen. Gut ist es für uns beide … Ende Mai verreisen wir zum letzten Mal zu zweit. Heio und ich haben uns in einem wunderbaren Hotel auf Hainan einquartiert. Vier Tage werden wir den Strand und die Sonne geniessen. Es wird unser zweiter Besuch auf der Insel sein, in unserem ersten Jahr, 2007, waren wir schon einmal dort. Danach, Anfang Juni, wird auch schon unser Geburtsvorbereitungskurs beginnen, die Uhr tickt! Ich kann es kaum glauben! Alles Liebe von uns, Eure Viola und Heio

Shangri-La Airport

May 3rd, 2009

Shangri-La, in Chinese spoken Xianggelila, 香格里拉. After two impressive weeks we’re going home again. Résumé: There is so much (more) to explore!

Spring blossom

May 3rd, 2009

Shangri-La is full of blossoms. The sky is blue, the air crystal clear. In the morning it’s zero degrees, while during daytime it’s warming up a lot.

Monk at the monastery

May 3rd, 2009

At Ganden Sumtseling Monastery in Shangri-La. It’s a Tibetan Monestary with a long history, also known as “Little Potala Palace”.

Plateau

May 3rd, 2009

Our first time stepping on Tibetan ground. Tibet is not only Lhasa, it’s actually a huge area. In Shangri-La Tibetan is spoken everywhere, there are typical houses in their style, you immediately feel the difference. And then we noticed breathing is getting difficult, because we’re now on a height of 3200 meters. The environment is stunning, but I definitely belong to the coastal area!

In the field

May 3rd, 2009

On our way to Shangri-La, we wanted to see how field work is done. Therefore we stopped somewhere nearby the road. Fortunately we were always followed by beautiful weather! Heio is holding barley in his hand.

Chili

May 3rd, 2009

Yeah, chili! If you love them you must go to Sichuan province!